Aktuelles

18.04.2018

Beteiligung an UNEP-Veröffentlichung zu Klimaanpassung

Das UNEP hat neu die englischsprachigen UDP Perspectives Series aufgelegt, um damit Expertenwissen und Praxiserfahrungen weitergeben und auch mit dem globalen Süden austauschen zu können. Die Ausgabe 2018/01 widmet sich der Frage, wie Klimawandelanpassung gemessen werden kann und in welchem Kontext welches Vorgehen praktikabel ist. Der Band „Adaptation metrics: perspectives on measuring, aggregating and comparing adaptation results“ vereint 11 Artikel von Autoren aus unterschiedlichen Kontinenten der Erde. Die Herausgeber aus dem UNEP DTU Partnership in Kopenhagen haben das Umweltbundesamt und die Bosch & Partner GmbH gebeten, über den Aufbau des nationalen Monitorings zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel zu berichten. Der Artikel „Setting up a national monitoring system für climate change impacts and adaptation” von Petra van Rüth und Konstanze Schönthaler ist nun im März 2018 erschienen. Das Heft kann unter folgendem link heruntergeladen werden: >>"Adaption metrics: Perspectives on measuring, aggregating and comparing adaption results" (pdf)

13.03.2018

Neue Veröffentlichungen in der UBA-Publikationsreihe Climate Change 04/2018

Im Auftrag des Umweltbundesamtes wurden Grundlagen und Methoden zur Berücksichtigung des Klimawandels in UVP und SUP erarbeitet. Das Vorhaben war Teil des umfassenden FE-Vorhabens „Analyse, Bewertung und Politikempfehlungen zur Anpassung nationaler rechtlicher, planerischer und informatorischer Politikinstrumente zur Anpassung an den Klimawandel“. Aktueller Anlass war die UVP-Änderungsrichtlinie 2014/52/EU. Diese Richtlinie verlangt stärker als bisher, Klimawandelaspekte in der UVP zu berücksichtigen. Dies betrifft insbesondere Risiken klimawandelbedingter Unfälle oder Katastrophen für Vorhaben, Klimaschutzaspekte und Treibhausgasemissionen sowie anpassungsrelevante Auswirkungen von Plänen und Projekten. Die Ergebnisse wurden in zwei Teilberichten in der Reihe Climate Change des Umweltbundesamtes veröffentlicht (04 und 05/2018). Der erste Teilbericht geht auf Grundlagen ein und erläutert die neuen Regelungen im Detail und unterbreitet Vorschläge, wie die neuen Vorgaben zur Berücksichtigung des Klimawandels in der UVP in das deutsche UVP-Recht umgesetzt werden können. Der zweite Teilbericht behandelt methodische Empfehlungen und konzentriert sich dabei auf den Bereich der UVP und der Klimaanpassung.
Veröffentlichungen zum Endbericht:
>>Grundlagen der Berücksichtigung des Klimawandels in UVP und SUP
>>Überblick zum Stand der fachlich-methodischen Berücksichtigung des Klimawandels in der UVP

02.03.2018

Machbarkeitsstudie zu Indikatoren für Klimafolgen und -anpassung in Bayern veröffentlicht

In einer in 2017 abgeschlossenen Machbarkeitsstudie hat die Bosch & Partner GmbH im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) die fachlichen Grundlagen für den Aufbau eines Klimafolgen- und Klimaanpassungsmonitorings für Bayern entwickelt. Im Februar 2018 wurde die Studie nun in der Reihe UmweltSpezial des LfU unter dem Titel „Indikatoren zu Klimafolgen und Klimaanpassung in Bayern“ veröffentlicht. Der Bericht informiert über die methodische Vorgehensweise zur Aufstellung von Klimafolgen- und Klimaanpassungsindikatoren, über die Festlegungen zu ihrer Dokumentation, über die erforderlichen Datengrundlagen, über die ausgearbeitete Darstellungsform sowie über das Vorgehen für die qualitative Bewertung der Indikatoren. Der vollständige Bericht inklusive der erstellten Indikator-Dokumentation kann auf der Webseite bestellen.bayern.de heruntergeladen werden.

02.03.2018

Neuerscheinung: Schwerpunktheft zu förmlichen Beteiligungsverfahren im Rahmen der SUP und UVP

Aufbauend auf einem Expertenworkshop, den die Bosch & Partner GmbH auf dem letzten UVP-Kongress in Bremen durchgeführt hat, ist jetzt ein Schwerpunktheft des UVP-report zum Thema förmliche Öffentlichkeitsbeteiligung im Kontext der SUP und UVP zu Windenergieplanungen erschienen (Heft 4, 17). Neben der einführenden Übersicht von Wolfgang Peters ist darin auch ein Beitrag von Leena Jennemann, Sebastian Dijks und Wolfgang Peters zur Rolle des Projektmanagers in Genehmigungsverfahren enthalten.
Weiterhin ist in dem Heft ein Fachbeitrag von Stefan Balla und Dieter Günnewig zum Thema der Strategischen Umweltprüfung für den Bundesverkehrswegeplan 2030 enthalten. Der BVWP 2030 wurde nun erstmalig mit Strategischer Umweltprüfung aufgestellt. Hierzu wurde von der Bosch & Partner GmbH eine planspezifische Methodik mit Vorbildfunktion für anderen Pläne dieser Art entwickelt. Der Aufsatz stellt die die dazu maßgeblichen Grundüberlegungen, die wesentlichen Vor- und Nachteile der gewählten Vorgehensweise und die Zwänge dar, die sich aus den Rahmenbedingungen eines derart komplexen und politisch hochrangigen Verfahrens ergeben.
>>UVP-report, 31. JG., Heft 4

28.11.2017

Grundlegende Überarbeitung des Berliner Leitfadens zur Bewertung und Bilanzierung von Eingriffen

Bosch & Partner hat zusammen mit der Freien Planungsgruppe Berlin das Berliner Verfahren zur Bewertung und Bilanzierung von Eingriffen grundlegend überarbeitet (Stand: November 2017). Der Leitfaden dient der Qualifizierung der Bewertung und Bilanzierung von Eingriffen in Natur und Landschaft im Land Berlin und enthält das „Ausführliche und das Vereinfachte Verfahren zur Kompensationsermittlung“. Das Berliner Verfahren zur Bewertung und Bilanzierung von Eingriffen im Land Berlin ist seit 1994 ein bewährtes und anerkanntes Verfahren zur Bewältigung der Eingriffsregelung sowohl im Rahmen von Bebauungsplänen als auch bei Planfeststellungsverfahren und anderweitigen Vorhaben. Das Bewertungsverfahren ermöglicht die naturschutzrechtlichen Anforderungen resultierend aus der Eingriffsregelung in die Stadtentwicklung zu integrieren. Damit dieses letztmals 2013 aktualisierte Verfahren auch weiterhin als Grundlage zur Bewertung und Bilanzierung von Eingriffen hinzugezogen werden kann, wurde eine grundlegende Überarbeitung des Ausführlichen Verfahrens und des Verfahrens zum Ermittlung von Kostenäquivalenten vorgenommen. Die Arbeiten umfassten einen Zeitraum von gut anderthalb Jahren zwischen März 2016 bis November 2017.
Der „Berliner Leitfaden zur Bewertung und Bilanzierung von Eingriffen“ steht auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zum Download bereit:
>>https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/landschaftsplanung/bbe/

25.08.2017

1. Spatenstich B 66 Ortsumgehung Barntrup

Vertreter von Bund und Land haben am 25.8.2017 mit einem symbolischen Spatenstich den Startschuss für den Baubeginn für die B 66 Ortsumgehung Barntrup in Ostwestfalen gegeben. Für den Neubau der rd. 5,5 km langen Ortsumgehung Barntrup entstehen insgesamt zwölf Brücken. Bosch & Partner wird das Vorhaben die nächsten Jahre begleiten. Neben der Kontrolle von Bäumen im Baufeld auf Fledermäuse und dem Aufhängen von Fledermauskästen werden im Rahmen der Landschaftspflegerischen Ausführungsplanung die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen wie Aufforstungen und Entwicklung von Extensivgrünland sowie die Bepflanzung der trassennahen Flächen umgesetzt.

12.07.2017

Erster Monitoringbericht zu Klimafolgen und Anpassung in Baden-Württemberg

Ministerpräsident Winfried Kretschmann persönlich präsentierte am 11.07.2017 den ersten „Monitoringbericht zu Klimafolgen und Anpassung“ der Öffentlichkeit. Mit diesem Bericht erfüllt die baden-württembergische Landesregierung die Verpflichtung aus dem Klimaschutzgesetz, alle drei Jahre systematisch die klimatischen Veränderungen und deren wesentliche Folgen für das Land zu erfassen. Zudem beschreibt der Bericht die Maßnahmen, mit denen Baden-Württemberg diesen Auswirkungen begegnen will. Untersucht werden die neun Handlungsfelder der Anpassungsstrategie: Wald und Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Boden, Naturschutz und Biodiversität, Wasserhaushalt, Tourismus, Gesundheit, Stadt- und Raumplanung sowie Wirtschaft und Energiewirtschaft. Die Bosch & Partner GmbH entwickelte im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) und in enger Zusammenarbeit mit behördlichen und nicht-behördlichen Vertreterinnen und Vertretern zunächst das Indikatorenset für das Monitoringsystem. Daran schlossen sich die redaktionelle Bearbeitung und der Satz des jetzt veröffentlichten ersten Monitoringberichts an. Die Arbeiten umfassten einen Zeitraum von gut anderthalb Jahren zwischen Dezember 2015 bis Juli 2017.
>>Pressemitteilung des Umweltministeriums

30.06.2017

Leitfaden für die Erstellung landschaftspflegerischer Begleitpläne zu Straßenbauvorhaben in Hessen

Bosch & Partner hat den „Leitfaden für die Erstellung landschaftspflegerischer Begleitpläne in Hessen“ überarbeitet. Er dient der hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung dazu, eingereichte LBP auf die naturschutzrechtlichen und fachlichen Anforderungen sowie die hierzu in Hessen geltenden Konventionen hin zu überprüfen. Gleichermaßen ist er den Fachplanern bei der Erarbeitung der zulassungsrelevanten Planungsinhalte dienlich. Als „Lose-Blatt-Sammlung“ konzipiert, wird er bei wesentlichen Änderungen z.B. von Gesetzen, durch Rechtsprechung oder in der Verfahrensweise der LBP-Bearbeitung fortlaufend aktualisiert. Der Leitfaden steht auf den Internetseiten von Hessen mobil zum Download bereit:
>> Publikationen Planung

>> Naturschutz beim Straßenbau

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Termine

28.08.2018, Berlin

vhw-Seminar „Das neue UVP-Gesetz 2017“

Stefan Balla und Christof Sangenstedt (Leitung und Vorträge)

>>Programm und Anmeldung