Netzausbau

Entwicklung eines Bewertungsmodells zum Landschaftsbild beim Stromnetzausbau

Zuwendungsgeber:

Bundesamt für Naturschutz

Zuwendungsempfänger:

Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Universität Stuttgart

Unterauftragnehmer:

Bosch & Partner GmbH
Institut für nachhaltige Energie- und Ressourcennutzung (i-ner)

Aufgabenstellung:

Entwicklung einer naturschutzfachlichen Bewertungsmethode für das Landschaftsbild auf der Ebene der Netzentwicklungsplanung und der Bundesfachplanung.

Bearbeitungszeitraum:

2015 bis 2017

Ziel des F+E-Projekts ist die Entwicklung einer Bewertungsmethode für das Landschaftsbild, die auf der Ebene der Netzentwicklungsplanung nach EnWG und der Bundesfachplanung nach NABEG bundesweit anwendbar ist.

Im Zuge der Stromnetzplanung auf der vorgelagerten Ebene ist eine Strategische Umwelt-prüfung (SUP) durchzuführen. Hierfür wird eine methodisch saubere und empirisch belastbare Inwertsetzung des Landschaftsbilds benötigt, die eine bundesweite Gültigkeit besitzt.

Dafür sind die Kriterien Eigenart, Vielfalt und Schönheit der Landschaft sowie die landschaftsgebundene Erholung zu berücksichtigen und für die Bundesebene anwendbar aufzubereiten.

Die Inwertsetzung muss unabhängig von Ländergrenzen und der Aktualität vorliegender Landschaftsplanungen homogen und konsistent sein.

Durch eine solche Aufbereitung der Belange kann das Schutzgut Landschaftsbild 'gestärkt' werden und qualifiziert in die für die in der Netzplanung gebotene Bewertung der Konfliktrisiken und Alternativenvergleiche eingestellt werden.

Als Ergebnis des F+E-Vorhabens wird eine empirisch basierte, nutzerabhängige Landschaftsbildbewertungsmethode vorgelegt, die einen wahrnehmungsbezogenen Ansatz verfolgt.