Querschnittsforschung

Arbeitsbereich Querschnittsforschung

Der Ausbau der Nutzung Erneuerbarer Energien sowie der damit einhergehende Stromnetzausbau sind mit unterschiedlichsten Auswirkungen auf andere Raumnutzungen sowie Schutzbelange verbunden.

Über eine spartenbezogene Analyse der Auswirkungen hinaus, ist es auch erforderlich, das Zusammenwirken der verschiedenen Nutzungen im Raum zu analysieren und abzubilden, um daraus Hinweise für eine möglichst umweltverträgliche Umsetzung der Energiewende ableiten zu können. Hierzu zählt auch die regelmäßige Überwachung der Auswirkungen auf die Umwelt im Rahmen von Monitoringprogrammen als Grundlage der Steuerung der, Energiewende auf politisch-strategischer Ebene. Neben bundesweiten Raumanalysen besteht auch auf den Ebenen der Planungsregionen und Kommunen Bedarf an detaillierten Prognosen der Auswirkungen vor allem als Informationsgrundlage für die planerischen Steuerung der Nutzung Erneuerbarer Energien.

Hierzu leisten wir in inter- und transdisziplinären Forschungsprojekten wichtige Beiträge zur Wirkungsanalyse und entwickeln Planungsmethoden. Dabei arbeiten wir in Kooperation mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Energietechnik, Energiewirtschaft, Ökologie und Sozialwissenschaften.

Ihr Ansprechpartner:
Dr. Wolfgang Peters
Tel: +49 30 6098844 60
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Unsere Leistungen und Kompetenzen

Zusammen mit Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie privaten Unternehmen bearbeiten wir in interdisziplinären Projektteams vielfältige spartenübergreifende Forschungsfragen zum Thema Umweltverträglichkeit der Energiewende. Dabei steht vor allem das Zusammenwirken der verschiedenen Energiesparten und damit verbundenen Auswirkungen auf Natur und Umwelt im Fokus des Interesses und das auf unterschiedlichen Räumlichen Bezugsebenen, angefangen von der kommunalen Ebene bis hin zu bundesweiten Betrachtungen.

Unsere Forschungsthemen umfassen dabei das Wirkungsmonitoring und damit verbunden den Ausbau des Wirkungswissens genauso wie die Entwicklung von Prognose- und Planungsmethoden. Damit verbunden sind insbesondere folgende Forschungsleistungen:

  • Analyse und Entwicklung von Methoden und Verfahren zur räumlichen Steuerung der Nutzungen im Kontext der Energiewende
  • Analysen zu den Auswirkungen der Energiewende auf die Belange des Natur und Umweltschutzes sowie sozialer Belange der Raumnutzung (Wohnen, Erholung etc.)
  • Raumbezogene Projektion der Auswirkungen mit Hilfe von Geographischen Informationssystemen
  • Planungs- und entscheidungsbezogene Aufbereitung des ökologischen und sozialwissenschaftlichen Wirkungswissens
  • Umsetzung des Wirkungswissens in praxistauglichen Planungsmethoden.

Projektbeispiele zur Querschnittsforschung

Ausbau regenerativer Energieerzeugung – Folgewirkungen in einer integrierten sozioökonomischen und ökologischen Gesamtbetrachtung

Ziel der in Kooperation mit dem Leipziger Institut für Energie (IE Leipzig) unter Federführung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) bearbeiteten Vorstudie im Auftrag des Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) ist es die Möglichkeiten und Grenzen einer integrierten Gesamtbewertung relevanter Folgewirkungen – soziale, ökonomische und ökologische – des Ausbaus regenerativen Energieerzeugung in Deutschland aufzuzeigen und einen methodischer Ansatz für eine umfassende Methode zu entwickeln.
Hierfür werden von der Bosch & Partner GmbH die zentralen Kompetenzen zur Integration von raumbezogenen Bewertungen in die Konzeption einer integrierten Methode auf Basis der Ökobilanz eingebracht.