Windenergie

Untersuchung von speziellen Hemmnissen im Zusammenhang mit der Umweltbewertung in der Planung und Genehmigung der Windenergienutzung an Land und Erarbeitung von Lösungsansätzen

Auftraggeber:

Umweltbundesamt

Auftragnehmer:

Bosch & Partner GmbH

Aufgabenstellung:

- Defizitanalysen Planungspraxis
- Regionen/ Kommunen
- Untersuchung naturschutzrechtlicher/ naturschutzfachlicher Hemmnisse
- Hinweise zur Beseitigung der Hemmnisse

Bearbeitungszeitraum:

2011 – 2012

Siehe Abschlussbericht und Anlagenband
Siehe auch www.hemmnisse-wind.de

Für das Erreichen der von Bund und Ländern formulierten Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien spielt die Nutzung der Windenergie an Land eine zentrale Rolle. Es zeigt sich jedoch, dass der Ausbau der ‘Onshore‘-Windenergienutzung durch die zu geringen Kapazitäten der gegenwärtig planerisch zur Verfügung gestellten Flächen zunehmend an Grenzen stößt und Zielvorgaben ohne eine landes-, regional- und kommunalplanerische Erschließung zusätzlicher Flächenpotenziale schwer realisiert werden können.

Im Auftrag des Umweltbundesamtes erarbeiten in einem interdisziplinären Projektteam unter der Federführung der Bosch & Partner GmbH unterschiedlich spezialisierte Expert/innen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (Department Umwelt- und Planungsrecht) sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (Fachbereich Umwelttechnik, Regenerative Energien) Defizitanalysen und Verbesserungshinweise, um weitere Gebiete in Deutschland für die Nutzung der Windenergie planerisch zur Verfügung stellen zu können.

Vor dem Hintergrund des aktuellen Umwelt- und Planungsrechtes sowie der Entwicklungen der Windenergietechnik werden naturschutzfachliche, planerische, rechtliche sowie technische Hemmnisse der Windkraftnutzung an Land untersucht, und es werden daraus resultierend konkrete, praxistaugliche Hinweise zu deren Verringerung bzw. Beseitigung entwickelt. Weil sich in den letzten Jahren der Artenschutz, insbesondere bezogen auf Vögel und Fledermäuse als ein wesentliches Hemmnis bei der Planung von WKA-Standorten erwiesen hat, ist der Fokus insbesondere auf artenschutzrechtliche und –fachliche Problemlösungsvorschläge gerichtet.