Klimafolgenanpassung

 

Bilanzierung des Integrierten Maßnahmenprogramms zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Freistaat Thüringen und Klimawirkungsbewertung

Auftraggeber:

Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG)

Auftragnehmer:

Bosch & Partner GmbH

Aufgabenstellung:

Unterstützung der Thüringer Ressorts bei der Bilanzierung der Umsetzung von Anpassungsmaßahmen des „Integrierten Maßnahmenprogramms zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Freistaat Thüringen (IMPAKT)“ sowie bei der Präzisierung und Neuformulierung von Maßnahmen. Durchführung einer Klimawirkungsbewertung.

Bearbeitungszeitraum:

2017-2018

Der Freistaat Thüringen hat sich im Jahr 2013 mit dem „Integrierten Maßnahmenprogramm zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Freistaat Thüringen (IMPAKT)“ einen strategischen Rahmen für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels gegeben.

Bis 2018 soll das IMPAKT nun fortgeschrieben werden. Dabei soll zunächst über Fortschritte bei der Umsetzung der im IMPAKT 2013 für die zwölf Handlungsfelder gelisteten Anpassungsmaßnahmen berichtet werden. Darauf aufbauend ist zu entscheiden, welche der in IMPAKT 2013 genannten Maßnahmen im Programm enthalten bleiben, welche gestrichen und welche ergänzend hinzukommen sollen. Dabei wird auch diskutiert, was unter Anpassungsmaßnahmen zu verstehen ist und welche Kriterien erfüllt sein müssen, um die Umsetzung der Maßnahmen bilanzieren und diese fortschreiben zu können. Der Prozess erfolgt in enger Kooperation mit den Thüringer Ressorts.

Bosch & Partner strukturiert die Diskussion und bereitet Entscheidungsgrundlagen vor. In Ressortgesprächen werden die Maßnahmen identifiziert, die nicht bilanziert werden können, da sie nicht ausreichend konkret beschrieben sind oder der Bezug zur Klimawandelanpassung zu vage ist. Für die bilanzierbaren Maßnahmen werden Informationen zum Umsetzungsprozess zusammengetragen, über die im fortgeschriebenen IMPAKT berichtet werden kann. In Workshops werden mit den Ressorts zudem neue Maßnahmen diskutiert und formuliert.

Um die Ableitung von Maßnahmen zu unterstützen, wird außerdem eine Klimawirkungsbewertung für ausgewählte Wirkstränge durchgeführt. Dabei werden die künftigen veränderten Klimafaktoren mit den (künftigen) Empfindlichkeiten der räumlich betroffenen Schutzgüter überlagert. Auf diesem Wege werden Risiken abgeschätzt, denen mit Maßnahmen zu begegnen ist.