Natura 2000-Verträglichkeitsprüfung

Umweltfachliche Gutachten zum Planfeststellungsverfahren Köln Bonn Airport

Auftraggeber:

Flughafen Köln/Bonn GmbH

Auftragnehmer:

Bosch & Partner GmbH

Aufgabenstellung:

Untersuchungsrahmen und Begleitung Scoping-Verfahren, Umweltverträglichkeitsstudie, FFH-Verträglichkeit, Artenschutzbeitrag und LBP, Begleitung des Planfeststellungsverfahrens

Bearbeitungszeitraum

seit 2015

Der Flughafen Köln Bonn ist einer der größten Verkehrsflughäfen Deutschlands. Bezogen auf die Luftfracht liegt der Flughafen hinter Frankfurt und Leipzig im deutschlandweiten Vergleich auf Platz drei. Um die Zukunftsfähigkeit des Flughafens zu sichern, ist für verschiedene bauliche Erweiterungsmaßnahmen ein gebündeltes Planfeststellungsverfahren durchzuführen.

Die Bosch & Partner GmbH ist beauftragt, die zentralen umweltfachlichen Gutachten für den Planfeststellungsantrag zu erstellen und das Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung entsprechend umweltfachlich zu begleiten. Aufgrund der verkehrlichen Bedeutung des Flughafens und den von öffentlichen und privaten Betroffenen befürchteten Auswirkungen ist das Planfeststellungsverfahren mit größter Sensibilität gegenüber den Betroffenen durchzuführen. Die Unterlagen benötigen eine hohe fachliche Qualität und müssen einer rechtlichen Überprüfung standhalten.

Neben der Umweltverträglichkeitsstudie sind von der Bosch & Partner GmbH alle naturschutzfachlichen Teilgutachten in Bezug auf FFH-Verträglichkeit, Artenschutz und naturschutzrechtlicher Eingriffsregelung zu erstellen. Während auf dem Flughafengelände selbst insbesondere artenschutzrechtliche Fragestellungen zu klären sein werden, besteht im Umfeld des Flughafens eine besondere Herausforderung in der Beurteilung der Verträglichkeit der geplanten Maßnahmen mit den Zielen des FFH- und Vogelschutzgebietes „Wahner Heide“. Hier stehen insbesondere Auswirkungen durch Luftschadstoffe sowie Lärm im Fokus der Betrachtung und es gilt nachzuweisen, dass durch die geplanten Maßnahmen im Zusammenwirken mit kumulativen Vorhaben keine zusätzlichen erheblichen Beeinträchtigungen zu befürchten sind. Ist dies nicht möglich, sind geeignete Kohärenzmaßnahmen im Rahmen eines FFH-rechtlichen Ausnahmeverfahrens zu ergreifen.