Strategische Umweltprüfung

Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums bei der Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bundesverkehrswegeplan 2030

Auftraggeber:

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Auftragnehmer:

Arbeitsgemeinschaft Bosch & Partner GmbH, Baader Konzept, Gruppe Freiraumplanung

Aufgabenstellung:

Vorbereitung und Durchführung der Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung des BVWP 2030. Konzeption zur Bearbeitung großer Mengen an Stellungnahmen mit Bereitstellung eines online-gestützten Datenbanksystems. Erfassung, inhaltliche Bearbeitung der Stellungsnahmen und Beantwortung von ausgewählten Fragestellungen zum Umweltbericht.

Bearbeitungszeitraum:

2015 – 2016

Bericht zur Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung des BVWP 2030 (pdf)

Der Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 wurde erstmalig unter Einbeziehung einer Strategischen Umweltprüfung mit Öffentlichkeitsbeteiligung aufgestellt. bosch&partner hat das Bundesverkehrsministerium (BMVI) bei der Vorbereitung, Organisation und Durchführung dieser neuen Aufgabe unterstützt. Die Vorbereitung umfasste in einem ersten Schritt auch die Auswahl eines geeigneten und leistungsfähigen online-gestützten Datenbanksystems.

Mit Hilfe des Datenbanksystems, BO.PLUS der Firma entera, wurden im Zeitraum von März bis Juli 2016 ca. 39.000 Stellungnahmen zum BVWP 2030 erfasst und inhaltlich bearbeitet.

Die Koordinierung der Bearbeitung erfolgte durch Mitarbeiter von bosch&partner gemeinsam mit Mitarbeitern des BMVI.

Die technisch-organisatorische Bearbeitung der Stellungnahmen umfasste die Erfassung und Digitalisierung analog eingegangener Stellungnahmen, die Prüfung von Serienbriefen sowie das Einpflegen der Daten und Inhalte in das Datenbanksystem.

Die inhaltliche Auswertung der digital und auch analog eingegangenen Stellungnahmen erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren:

  1. Identifizierung plausibler und belastbarer Sachargumente innerhalb der Stellungnahmen.
  2. Thematische Sortierung der Sachargumente anhand eines strukturierten Themenkatalogs.
  3. Verteilung der thematisch sortierten Sachargumente an ausgewählte Experten zur Bearbeitung.
  4. Inhaltliche Plausibilitätsprüfung der Erwiderungen aus dem Expertenkreis.