Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

Ausbau der Wasserstraße und Verbesserung des Hochwasserschutzes Straubing - Vilshofen, Teilabschnitt 1: Straubing - Deggendorf

Auftraggeber:

RMD Wasserstraßen GmbH

Auftragnehmer:

Bosch & Partner GmbH in Kooperation mit Jestaedt + Partner GbR und Büro für Naturschutz-, Gewässer- und Fischereifragen (BNGF)

Aufgabenstellung:

Erstellung der Planfeststellungsunterlagen zum Ausbau der Wasserstraße und Verbesserung des Hochwasserschutzes der Donau zwischen Straubing und Vilshofen, Teilabschnitt 1 Straubing - Deggendorf

Bearbeitungszeitraum:

2013 – 2016

In dem rund 70 Kilometer langen Donauabschnitt Straubing-Vilshofen sollen die Schifffahrtsverhältnisse und der Hochwasserschutz verbessert werden. Gegenstand des Vorhabens sind:

  • der Ausbau der Bundeswasserstraße Donau zwischen Do-km 2321,7 (Schleuse Straubing) und Do-km 2282,5 (Deggendorf) einschließlich des Südarms Straubing sowie
  • die Erhöhung des Schutzgrades des bestehenden Hochwasserschutzsystems im vorgenannten Abschnitt der Donau auf ein 100-jährliches Hochwasserereignis.

Es wurden eine Umweltverträglichkeitsstudie (UVS), ein Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP), sowie eine spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) erstellt. Zusätzlich wurde eine Natura2000-Verträglichkeitsstude für das FFH-Gebiet „Donauauen zwischen Straubing und Vilshofen“ und das Vogelschutzgebiet „Donau zwischen Straubing und Vilshofen“ erstellt. Für die vorhabensbedingten Eingriffe wurden Optimierungs- und Vermeidungsmaßnahmen sowie ein umfassendes Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmenkonzept erarbeitet und mit den Fachbehörden und weiteren Beteiligten abgestimmt. Das Ausgleichskonzept orientiert sich am Leitbild der historischen Donau-Landschaft. Es beinhaltet u. a. die Rückverlegung von Uferlinien, die Neuanlage von Auefließgewässern, die Anbindung von Altarmen und die Umsetzung produktionsintegrierter Maßnahmen in enger Abstimmung mit den Flächenbewirtschaftern.