
Unabhängig
von der rechtlichen Frage der SUP-Pflichtigkeit geht das F+E-Vorhaben
davon aus, dass durch eine Umweltprüfung für kommunale
Verkehrsentwicklungspläne (VEP)
- strategische Entscheidungen auf VEP-Ebene fachlich abgesichert,
- Flächennutzungs- und Bebauungsplanverfahren inhaltlich entlastet,
- Immissionsschutzbelange frühzeitig berücksichtigt,
- Akzeptanz des VEP in der Öffentlichkeit nachhaltig verbessert
werden können. Die Bosch & Partner GmbH hat dazu zusammen mit der Bergischen Universität Wuppertal einen Handlungsleitfaden für die Strategische Umweltprüfung in der kommunalen Verkehrsentwicklungsplanung entwickelt. Dieser Handlungsleitfaden ist mittlerweile in der Schriftenreihe „direkt“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung veröffentlicht und kann dort bezogen werden

Die Grundlage für den Handlungsleitfaden bildet eine Analyse der gegenwärtigen Planungspraxis bei der kommunalen Verkehrsentwicklungsplanung sowie der kommunalen Umweltprüfung. Dabei soll insbesondere auch der Stand der Integration verschiedener Fachplanungen herausgestellt werden.

Aufbauend auf diesen
Erkenntnissen stützt sich die Entwicklung des Handlungsleitfadens
wesentlich auf die Durchführung und Analyse von Fallbeispielen. Anhand
von repräsentativ ausgewählten Beispielräumen werden
Einsatzmöglichkeiten der entwickelten Methodik zur Anwendung der SUP
simuliert und auf Praxistauglichkeit getestet.
Fotos: L. Korte



