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Raumplanung

 

Naturschutzfachliches Monitoring des Ausbaus der erneuerbaren Energien im Strombereich und Entwicklung von Instrumenten zur Verminderung der Beeinträchtigung von Natur und Landschaft

Biogasanlage, Windkraftanlagen und Stromleitungen sowie Photovoltaik-Freiflächen

Auftraggeber:

Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Auftragnehmer:

Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UfZ)

Projektpartner:

Bosch & Partner GmbH, Leipziger Institut für Energie (IE), Ingenieurbüro Floecksmühle, Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ)

Aufgabenstellung:

Zeitliche und räumliche Erfassung der Beeinträchtigsintensität von Natur und Landschaft durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie der Stromnetze.

Entwicklung geeigneter raumbezogener Indikatoren zur Erfassung dieser Beeinträchtigungen im Rahmen eines bundesweit zu entwickelnden Naturschutz-Monitorings.

Ableitung von Handlungsstrategien zu Konfliktminimierung und Formulierung von Empfehlungen für Politik und Planung.

Bearbeitungszeitraum:

2015 -2018

Die Umweltauswirkungen des Ausbaus der Nutzung Erneuerbarer Energien finden immer noch unzureichend Eingang in die strategische Planung zur Umgestaltung des deutschen Energiesystems.

Das Hauptziel des Forschungsvorhabens ist eine systematische Erfassung und raumbezogene Darstellung und Bewertung der Auswirkungen der erneuerbaren Energien, Windenergie, Photovoltaik, Bioenergie und Wasserkraft sowie des damit verbundenen Stromnetzausbaus auf die Schutzgüter im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatschG) und hier insbesondere die biotische Umwelt. Diese Informationen bilden die Basis für die Entwicklung eines integrierten Monitoring-Systems zur laufenden Dokumentation des Ausbaus der EE-Nutzung und einer kontinuierlichen raum-zeitlich kohärenten Erfassung und Beobachtung der resultierenden Folgen. Darauf aufbauend sollen Handlungsstrategien zur Konfliktminimierung entwickelt und möglichst naturverträgliche Ausbaustrategien abgeleitet werden. Gleichzeitig müssen die Erreichung und möglicherweise Überschreitung von kritischen Belastungsobergrenzen dokumentiert und geeignete Gegenmaßnahmen abgeleitet werden.