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Untersuchungsrahmen für die (strategische) Umweltprüfung zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans der Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Auftraggeber:

Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft

Auftragnehmer:

Bosch & Partner GmbH

Aufgabenstellung:

Inhaltliche Begleitung des Scoping-Prozesses für die (strategische) Umweltprüfung zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans der Stadt Rostock

Bearbeitungszeitraum:

2018 - 2019

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat beschlossen, als Träger der Bauleitplanung seinen Flächennutzungsplan (FNP) für das Jahr 2035 neu aufzustellen. Wesentlicher Anlass ist die zu erwartende Bevölkerungszunahme. Es ist nicht mehr sicher gestellt, dass der gegenwärtig rechtswirksame FNP die zukünftige Entwicklung noch hinreichend abbildet.

Gemäß § 2 (4) BauGB ist für die Neuaufstellung des FNP eine Umweltprüfung durchzuführen. Die Umweltprüfung ermittelt, beschreibt und bewertet die zu erwartenden Umweltauswirkungen der Planung als Grundlage für eine ausgewogene planerische Abwägungsentscheidung. Die Ergebnisse der Umweltprüfung sind gemäß § 2a BauGB in einem Umweltbericht darzulegen (§ 2a BauGB).

Bosch & Partner unterstützt die Stadt Rostock bei der Entwicklung einer für die Umweltprüfung zum FNP geeigneten Methodik im Rahmen des Scoping-Verfahrens. Erklärtes Ziel der Stadt ist, die Umweltprüfung möglichst unmittelbar in den Planungsprozess zu integrieren. Dabei geht es primär um die Auswahl geeigneter räumlicher Bereiche für die bedarfsgerechte Erweiterung von Wohnbau- und Gewerbeflächen. Gleichzeitig sollen diejenigen Grün- und Gartenflächen, die eine besondere Bedeutung für die Stadtentwicklung haben, erhalten und entwickelt werden. Weitere Umweltbelange wie etwa der Immissionsschutz und der Hochwasserschutz sollen ebenfalls eine herausgehobene Stellung in der planerischen Abwägung bekommen. Um eine unter Abwägung aller Belange optimale Gesamtlösung zu finden, hat die Stadt Rostock mehrere, räumlich konkretisierte Siedlungsentwicklungsszenarien entwickelt, die auf der Grundlage einer geeigneten Methodik vergleichend geprüft werden sollen. Dies geschieht unter möglichst weitgehender Einbeziehung der Öffentlichkeit.