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Umweltverträglichkeitsprüfung

 

Entwicklung einer Methode zur Berücksichtigung des Klimawandels in UVP und SUP

Auftraggeber:

Umweltbundesamt / Fresh Thoughts, Wien

Auftragnehmer:

Bosch & Partner / Prof. Heinz Joachim Peters

Aufgabenstellung:

Erarbeitung von methodischen Empfehlungen zur Berücksichtigung des Klimawandels in der Strategischen Umweltprüfung und in der Umweltverträglichkeitsprüfung

Bearbeitungszeitraum:

2014 - 2017

Veröffentlichungen zum Endbericht:

>>Grundlagen der Berücksichtigung des Klimawandels in UVP und SUP
>>Überblick zum Stand der fachlich-methodischen Berücksichtigung des Klimawandels in der UVP

Das Vorhaben war Teil des umfassenden FE-Vorhabens „Analyse, Bewertung und Politikempfehlungen zur Anpassung nationaler rechtlicher, planerischer und informatorischer Politikinstrumente zur Anpassung an den Klimawandel“. Als Arbeitspaket 4 ging es um Grundlagen und Empfehlungen für die Berücksichtigung des Klimawandels in Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und Strategischer Umweltprüfung (SUP).
Aktueller Anlass war die UVP-Änderungsrichtlinie 2014/52/EU. Diese Richtlinie verlangt stärker als bisher, Klimawandelaspekte in der UVP zu berücksichtigen. Dies betrifft insbesondere Risiken klimawandelbedingter Unfälle oder Katastrophen für Vorhaben, Klimaschutzaspekte und Treibhausgasemissionen sowie anpassungsrelevante Auswirkungen von Plänen und Projekten.
Die Ergebnisse wurden in zwei Teilberichten in der Reihe Climate Change des Umweltbundesamtes veröffentlicht (04 und 05/2018). Der erste Teilbericht geht auf Grundlagen ein und erläutert die neuen Regelungen im Detail und unterbreitet Vorschläge, wie die neuen Vorgaben zur Berücksichtigung des Klimawandels in der UVP in das deutsche UVP-Recht umgesetzt werden können. Der zweite Teilbericht behandelt methodische Empfehlungen und konzentriert sich dabei auf den Bereich der UVP und der Klimaanpassung. Die Empfehlungen erfassen alle wesentlichen Prüf- und Verfahrensschritte der UVP einschließlich Screening und UVP-Bericht. Dabei wird auch darauf eingegangen, dass aufgrund erhöhter Prognoseunsicherheiten der Klimawandelszenarien und fehlender Fachkonventionen die Berücksichtigung noch an praktische Grenzen stößt.