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Umweltverträglichkeitsprüfung

Raumempfindlichkeitsanalyse zum Neubau der B303 zwischen BAB A9 und Schirnding

Auftraggeber:

Staatliches Bauamt Bayreuth

Auftragnehmer:

ARGE Bosch-Jestaedt

Aufgabenstellung:

Erstellung einer Raumempfindlichkeitsanalyse

Bearbeitungszeitraum:

Januar 2006 – März 2007

Mit der B 303 neu soll eine leistungsfähige Verbindung zwischen der BAB A 9 Nürnberg–Berlin und der BAB A 93 westlich von Schirnding entstehen, um den seit der Grenzöffnung nach Tschechien und der Wiedervereinigung Deutschlands stark angestiegenen Verkehr aufzunehmen. Das Vorhaben wird auf seiner ganzen Länge vom Bund mit einem besonderen naturschutzfachlichen Planungsauftrag eingestuft.
Die Umsetzung ist von der ARGE Bosch-Jestaedt dabei als Umweltverträglichkeitsstudie Stufe 1 mit Raumempfindlichkeitsanalyse und Variantenverglech von Trassenkorridoren vorgenommen worden.

Ein erster Meilenstein war die Koordination und Harmonisierung aller verfügbaren Raum- und Umweltdaten für ein über 1.000 km² großes Untersuchungsgebiet. Auf Grundlage dieser Datenbasis sind dann neben Bewertungen aller UVPG-Schutzgüter Raumwiderstandszuordnungen unter besonderer Hervorhebung von planungsrechtlich schwer überwindbaren Zulassungshindernissen vorgenommen worden. In enger Abstimmung mit dem Auftraggeber wurden dabei sieben verkehrlich machbare Korridore identifiziert und hinsichtlich der Raumwiderstände einer Binnendifferenzierung unterzogen. Wesentliches Ergebnis ist die Reduzierung auf vier verkehrlich machbare Korridore, die sich gleichzeitig durch geringe oder nachgeordnete Raumwiderstände auszeichnen. Das für eine Trassenentwicklung der B 303 neu infrage kommende Untersuchungsgebiet konnte dadurch um 89% reduziert werden.

Für das nachfolgende Raumordnungsverfahren ergeben sich für den Auftraggeber durch den verkleinerten Untersuchungsraum erhebliche Kostenvorteile und eine höhere Planungs- und Rechtssicherheit.