Diese Webseite nutzt Cookies

Wir benutzen Cookies, um Ihnen die Inhalte und Funktionen der Website bestmöglich darzustellen. Zudem verwenden wir ein statistisches Analysetool, um zu verstehen, auf welche Weise unsere Seite genutzt wird, um entsprechende Verbesserungen daran vorzunehmen. Wenn Sie dennoch keine Cookies akzeptieren, können Sie diese in Ihrem Browser deaktivieren sowie einen Opt-Out-Cookie hinterlegen, um die Speicherung von Nutzungsdaten zu verhindern. Einen entsprechenden Link finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können dann immer noch unsere Website besuchen, Ihre Sitzung wird jedoch nicht ausgewertet.

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten. Wollen Sie generell die Verwendung von Cookies auf der Webseite unterbinden, klicken sie bitte folgenden Button.

Umweltverträglichkeitsprüfung

Umweltverträglichkeitsstudie zum Bau der B87n Fulda - Meinigen in Hessen und Thüringen

© C. Cramer, Blick von Dippach auf die westliche Kuppenrhön

Auftraggeber:

Amt für Straßen- und Verkehrswesen Fulda und DEGES, Berlin

Auftragnehmer:

ARGE Bosch-IPU-BÖF
Bosch & Partner GmbH
IPU - Ingenieurbüro für Planung und Umwelt
BÖF - Büro für Ökologie und Forstplanung

Aufgabenstellung:

Erstellung einer Umweltverträglichkeitsstudie zum Raumordnungsverfahren, einschließlich FFH-Vor- und Verträglichkeitsprüfungen

Bearbeitungszeitraum:

seit Frühjahr 2005

Die Straßenverbindung zwischen Fulda und Meinigen im Zuge der B 87n ist in der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes als Maßnahme des vordringlichen Bedarfs mit den Zusätzen des besonders naturschutzfachlichen Planungsauftrages und der Raumwirksamkeitsanalyse enthalten. Das Vorhaben umfasst den Neubau von Ortsumgehungen, den Ausbau vorhandener Straßen und Zusatzstreifen an Steigungsstecken. Je nach Trassenvorschlag sind im Bereich der Rhönquerung Tunnel vorgesehen.

Die Umweltverträglichkeitsstudie, die von der ARGE Bosch-IPU-BÖF für das Raumordnungsverfahren erarbeitet wird, muss sich mit einem hochsensiblen Landschaftraum auseinander setzen, der gekennzeichnet ist durch:

  • die großflächigen Vogelschutzgebiete der Hessischen und Thüringischen Rhön,
  • zahlreiche FFH- und Naturschutzgebiete und
  • funktional eng miteinander verflochtene Landschaftsräume mit z.T. hoher und sehr hoher Bedeutung für zahlreiche geschützte und gefährdete Tier- und Pflanzenarten.

Darüber hinaus liegen rd. 80 % der Fläche des Untersuchungsraums im Biosphärenreservat Rhön.

Die auf den Ergebnissen umfangreicher Bestandsaufnahmen und deren Bewertung aufbauende Auswirkungsprognose und der Variantenvergleich mit dem Ziel, die umweltfachliche Vorzugsvariante für die Linienbestimmung zu ermitteln, begannen im Frühjahr 2006.
Darüber hinaus werden für die Natura 2000 - Gebiete des Untersuchungsgebietes FFH-Vor- und Verträglichkeitsprüfungen erarbeitet und in die Planungsentscheidung integiert.