Diese Webseite nutzt Cookies

Wir benutzen Cookies, um Ihnen die Inhalte und Funktionen der Website bestmöglich darzustellen. Zudem verwenden wir ein statistisches Analysetool, um zu verstehen, auf welche Weise unsere Seite genutzt wird, um entsprechende Verbesserungen daran vorzunehmen. Wenn Sie dennoch keine Cookies akzeptieren, können Sie diese in Ihrem Browser deaktivieren sowie einen Opt-Out-Cookie hinterlegen, um die Speicherung von Nutzungsdaten zu verhindern. Einen entsprechenden Link finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können dann immer noch unsere Website besuchen, Ihre Sitzung wird jedoch nicht ausgewertet.

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten. Wollen Sie generell die Verwendung von Cookies auf der Webseite unterbinden, klicken sie bitte folgenden Button.

Umweltverträglichkeitsprüfung

UVP-Screening am Flughafen Frankfurt Main

Auftraggeber:

Fraport AG – Frankfurt Airport Services Worldwide

Auftragnehmer:

ARGE Baader-Bosch – Arbeitsgemeinschaft Baaderkonzept GmbH / Bosch & Partner GmbH

Aufgabenstellung:

Erstellung von Unterlagen für eine Vorprüfung des Einzelfalls gemäß § 3c UVPG

Bearbeitungszeitraum:

2005 - 2007

Zur Fortentwicklung einer bedarfsgerechten und zukunftsfähigen Abfertigung von Luftfahrzeugen finden am Flughafen Frankfurt Main regelmäßig kleinere Aus- bzw. Umbaumaßnahmen statt. Handelt es sich dabei um Maßnahmen innerhalb des bestehenden Flughafenzauns, die das Start- und Landebahnsystem des Flughafens nicht erweitern, ist nach den Vorschriften der §§ 3c, 3e UVPG anhand einer Vorprüfung des Einzelfalls (sog. Screening) überschlägig zu prüfen, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist.

Die ARGE Baader-Bosch hat in mehreren Fällen die fachlichen Grundlagen für ein solches Screening-Verfahren im Auftrag der Fraport AG erarbeitet. Es handelte sich dabei um verschiedene Erweiterungsmaßnahmen im nördlichen Terminal-Bereich (Erweiterung Vorfeld A-Hof West, Errichtung Flugsteig A0, Neukonzeption Flugsteig C, Umbau Vorfeld C).

Das Screening wurde jeweils anhand eines von der Bosch & Partner GmbH entwickelten tabellarischen Prüfschemas durchgeführt. Der Vorteil dieses Prüfschemas, welches die Kriterien der Anlage 2 zum UVPG abbildet, liegt in der schnellen Erfassbarkeit der wesentlichen Sachverhalte und der gleichmäßigen Prüfung nach einem einheitlichen Muster.

Im Ergebnis wurde im Screening jeweils festgestellt, ob erhebliche Umweltauswirkungen im Sinne des § 3c UVPG durch das Vorhaben zu erwarten sind. „Erheblich“ bedeutet im Rahmen des UVP-Screenings, dass die Umweltauswirkungen eine gewisse Schwere und Komplexität erreichen, die die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung rechtfertigen. Dies war bei den geprüften Baumaßnahmen nicht der Fall, da in allen Fällen in bereits bebaute Flächen eingegriffen wurde und der Umbau nicht zu einer wesentlichen Erhöhung von Lärm-, Luftschadstoff- oder sonstigen Emissionen führt.