Diese Webseite nutzt Cookies

Wir benutzen Cookies, um Ihnen die Inhalte und Funktionen der Website bestmöglich darzustellen. Zudem verwenden wir ein statistisches Analysetool, um zu verstehen, auf welche Weise unsere Seite genutzt wird, um entsprechende Verbesserungen daran vorzunehmen. Wenn Sie dennoch keine Cookies akzeptieren, können Sie diese in Ihrem Browser deaktivieren sowie einen Opt-Out-Cookie hinterlegen, um die Speicherung von Nutzungsdaten zu verhindern. Einen entsprechenden Link finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können dann immer noch unsere Website besuchen, Ihre Sitzung wird jedoch nicht ausgewertet.

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten. Wollen Sie generell die Verwendung von Cookies auf der Webseite unterbinden, klicken sie bitte folgenden Button.

Umweltbeobachtung

Pilothafte Umsetzung der ökosystemaren Umweltbeobachung / Rhön

Auftraggeber:

Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen, München (heute Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz),
Umweltbundesamt, Berlin

Aufgabenstellung:

Erstellung eines Konzeptes für die Durchführung einer ökosystemaren Umweltbeobachtung am Beispiel des Biosphärenreservats Rhön

Forschungskennzahl:

FKZ 296 910 76 /01

Bearbeitungszeitraum:

1997 - 2002

Veröffentlichung:

Die aus dem Projekt entstandene Veröffentlichung „Ökosystemare Umweltbeobachtung. Vom Konzept zur Umsetzung.“ (Erich-Schmidt-Verlag) ist im Buchhandel unter der ISBN-Nr. 3-503-07820-7 erhältlich (Schönthaler et al. 2003).

 

Die ökosystemare Umweltbeobachtung soll die bisher sektoral orientierten Umweltbeobachtungsprogramme zusammenführen und harmonisieren. Mit Hilfe stärker integrierender Auswertungen soll es möglich werden, frühzeitig auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Entsprechende Empfehlungen zur ökosystemaren Umweltbeobachtung wurden erstmals 1991 vom Rat von Sachverständigen für Umweltfragen ausgesprochen und seitdem intensiv auf politischer Ebene diskutiert. Mittlerweile ist die Umweltbeobachtung im Bundesnaturschutzgesetz verankert.

Aufbauend auf wissenschaftlichen Vorarbeiten wurde das Konzept der ökosystemaren Umweltbeobachtung im Rahmen des F+E-Vorhabens von der Bosch & Partner GmbH von einer anfänglich abstrakten Vorstellung zu einem anwendungsreifen Instrument weiterentwickelt.

Es wurde ein Methodenbaukasten erarbeitet, der schrittweise umgesetzt und auf verschiedene Räume übertragen werden kann. Er enthält u.a. Schlüsselparameter für die Erfassung ökosystemarer Funktionen und Prozesse und ein umfassendes Kompendium von Auswertungsmethoden. Anwendungsbeispiel war das länderübergreifende Biosphärenreservat Rhön. An der Erprobung waren alle mit Umweltbeobachtung befassten Länderfachbehörden von Bayern, Hessen und Thüringen sowie private Einrichtungen, die Daten in der Rhön erheben, beteiligt.