Radschnellweg Ruhr (RS 1) im Stadtgebiet von Bochum (BA A1 und BA A2)
Auftraggeber:in : Stadt Bochum, Umwelt- und Grünflächenamt sowie Tiefbauamt
Auftragnehmer:in : Bosch & Partner GmbH
Aufgabenstellung : Erstellung Screening, LBP, ASB, forstrechtliche Waldbilanz; Fauna- und Biotopkartierungen; Betrachtung Belange WRRL
Bearbeitungszeitraum : 2017 - 2023
Der Radschnellweg Ruhr (RS 1) wird zukünftig über mehr als 100 km die Städte von Moers bis Hamm (Moers, Duisburg, Mülheim a. d. Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Unna, Kamen, Bergkamen und Hamm) miteinander verbinden. Mit dem Neubau des RS 1 wird ein Rückgrat für das regionale Radverkehrsnetz im Ruhrgebiet und damit zentraler Baustein für eine zukunftsorientierte, umwelt- sowie klimafreundliche Mobilitätsstrategie im Ruhrgebiet geschaffen.
Die gesamte Strecke des RS 1 im Bauabschnitt (BA) 1 und eine Teilstrecke des BA 2 laufen über die stillgelegte Trasse der Rheinischen Eisenbahn. Der RS 1 wird in den BA A1 und A2 als überregionale Verbindung an mehreren Stellen an das vorhandene regionale und lokale Straßen- und Wegenetz angeschlossen und in das vorhandene Radwegenetz eingebunden. Im Einzelfall werden Anpassungen des nachgeordneten lokalen Wegweisungsnetzes für den Radverkehr der Stadt Bochum nach Fertigstellung des RS 1 durchgeführt.
Für die Bauabschnitte BA1 und BA2 im Stadtgebiet von Bochum wurden folgende umweltfachliche Unterlagen erstellt: Feststellung der UVP-Pflicht (Screening), Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP), Artenschutzfachbeitrag (ASB). Zudem wurden Kartierungen der Fauna (Vögel, Fledermäuse, Reptilien) und der Biotoptypen im relevanten Untersuchungsgebiet durchgeführt. Des Weiteren erfolgte die Erarbeitung einer forstrechtlichen Waldbilanz. Die Belange der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wurden als eigenständige Kapitel im LBP abgearbeitet.



