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Umweltbezogene Zulassungserfordernisse für die übertägige Erkundung in der Standortauswahl

Umweltbezogene Zulassungserfordernisse für die übertägige Erkundung in Phase II der Standortauswahl

© Wikimedia Commons

Auftraggeber:in :  Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) mbH
Auftragnehmer:in : Bosch & Partner GmbH, Unterauftragnehmer: Prof. Dr. Thomas Bunge, Prof. Dr. Joachim Hartlik
Aufgabenstellung: Konzeptionelle Unterstützung bei der Vorbereitung auf die Bearbeitung der umweltbezogenen Planungsinstrumente im Zuge der Genehmigungen für die übertägige Erkundung in Phase II der Standortauswahl

Bearbeitungszeitraum : 2026 - 2027

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) will bis Ende 2027 einen Vorschlag unterbreiten, welche Standortregionen übertägig erkundet werden sollen. Dieser Vorschlag wird im Anschluss durch die Aufsichtsbehörde BASE geprüft und einer breiten Öffentlichkeitsbeteiligung unterzogen. Die begründete Empfehlung des BASE findet Eingang in das Gesetzgebungsverfahren zur Festlegung der zu erkundenden Regionen (Legalplanung). Erst wenn die übertägig zu erkundenden Standortregionen durch den Gesetzgeber bestimmt sind (vgl. § 15 Abs. 3 StandAG), kann die BGE mit der übertägigen Erkundung der Standortregionen beginnen (Phase II des Standortauswahlverfahrens). Hiermit einher geht das Einholen diverser Genehmigungen zur Durchführung der unterschiedlichen geophysikalischen Erkundungsmethoden (z.B. Überfliegungen, seismische Messungen und Bohrlochmessungen). 

Zusammen mit dem Umweltrechtler Prof. Dr. Thomas Bunge sowie dem UVP-Experten Prof. Dr. Joachim Hartlik unterstützt die Bosch & Partner GmbH die BGE dabei, sich auf die in Phase II der Standortauswahl anstehenden bergrechtlichen Genehmigungs- und umweltrechtlichen Prüfverfahren vorzubereiten, um eine möglichst effiziente Erkundung der betreffenden Regionen zu ermöglichen. Im Fokus steht dabei insbesondere die verfahrensrechtlichen und fachlichen Anforderungen auf der Zulassungsebene für die Erkundungsmethoden gebotenen Umweltprüfungen. Hierfür werden die mit den einzelnen Erkundungsmethoden verbundenen umweltrelevanten Wirkprofile ermittelt und daraus fachliche Anforderungen an die Erarbeitung der für die erforderlichen umweltbezogenen Fachbeiträge abgeleitet. Diese Anforderungen werden in Prozessschritte und Arbeitshilfen übersetzt, die in einem interaktiven Tool zur Projektsteuerung bereitgestellt werden sollen.