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Veröffentlichung: Grundkonzept und Anwendungsfelder einer raumbezogenen Konfliktrisikobewertung

Beitrag zu einer natur- und umweltverträglichen Raumnutzung

In der Veröffentlichung stellen wir einen Ansatz der Konfliktrisikobewertung vor, der bereits in vielen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Strategischen Umweltprüfungen und Potenzialflächenstudien von Bundes- bis hinunter auf Gemeindeebene zur Anwendung gekommen ist. Die theoretische Herleitung und transparente Darlegung der Bewertungskriterien, Datengrundlagen und Wertzuweisungen hat in den bisherigen Anwendungsfällen zu einer hohen Akzeptanz der Raumbewertungen geführt und kann als Orientierung für weitere Bewertungsprozesse dienen. Die Auswahl und die gestufte Bewertung der als Kriterien genutzten Flächenkategorien erhalten ihre demokratische Legitimierung durch ihre Ableitung aus rechtlichen Normen und gesellschaftlichen Zielen sowie die enge Einbindung von Fachleuten und Behörden. Je nach Infrastrukturtyp und Planungsaufgabe wird die Auswahl der Flächenkategorien und ihre Wertzuweisung unter Beteiligung verantwortlicher Entscheidungsträger:innen auf die spezifische Entscheidungssituation hin ausgerichtet. Die in der Bewertung erfolgende Verbindung von Sach- und Wertebene findet somit bereits auf der Ebene der Flächenkategorien (Typebene) statt. Für die raumbezogene Bewertung (Objektebene) werden die Flächenkategorien und damit verbundene Konfliktrisiken in den Raum projiziert und aggregiert. Das Automatisierungspotenzial der GIS-Prozesse ermöglicht eine effiziente Erzeugung der Bewertungsergebnisse, die in Übersichtskarten und flächenbezogenen Steckbriefen dokumentiert oder in interaktiven Web-GIS-Anwendungen bereitgestellt werden können, mit dem Ziel der Beschleunigung von Planungsprozessen.

>> Zur Veröffentlichung (Natur und Landschaftsplanung)