Strategische Umweltprüfung (SUP) zur Endlagerstandortsuche (Phase I)
Auftraggeber:in : Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE)
Auftragnehmer:in : Bosch & Partner GmbH
Aufgabenstellung: Beratung und operative Unterstützung bei der Entwicklung der SUP-Methodik, der Festlegung des Untersuchungsrahmens, sowie bei der Vorbereitung und Erstellung des Umweltberichts. Darüber hinaus Begleitung des SUP-Verfahrens mit Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung
Bearbeitungszeitraum : 2026 - 2032
Zur Endlagerung der in Deutschland verursachten hochradioaktiven Abfälle wird nach einem im Standortauswahlgesetz (StandAG) definierten Verfahren ein Standort gesucht, der die bestmögliche Sicherheit gewährleistet. Im ersten Teilschritt dieses Verfahrens wurden von der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) 90 Teilgebiete ermittelt, die günstige geologische Voraussetzungen für die sichere Endlagerung radioaktiver Abfälle erwarten lassen.
Diese Teilgebiete werden im zweiten Schritt näher untersucht. Ziel hierbei ist die Ermittlung von Standortregionen für die übertägige Erkundung. Die BGE will hierzu bis Ende 2027 einen Vorschlag unterbreiten. Der Vorschlag der Standortregionen für die übertägige Erkundung ist laut Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG) einer SUP (Strategische Umweltprüfung) zu unterziehen. Dafür sind die voraussichtlichen erheblichen Auswirkungen auf die Schutzgüter nach UVPG frühzeitig zu ermitteln und in einem Umweltbericht zu beschreiben und zu bewerten.



